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    IMG Schlafende Straßenkinder

    Was sind eigentlich Straßenkinder?

    Straßenkinder im engeren Sinn sind Kinder und Jugendliche, die den ganzen Tag auf der Straße leben und dort schlafen.

    Sie gehen fast nie in die Schule und überleben zumeist durch Betteln, kleinere Diebstähle und Prostitution. Die meisten nehmen Drogen.

    Diese Kinder heißen in Brasilien „meninos de rua“, Kinder der Straße.

    Im weiteren Sinne sind Straßenkinder Kinder und Jugendliche, die noch bei ihren Familien im Slum wohnen, aber den ganzen Tag auf der Straße verbringen, um dort zu arbeiten, zu betteln aber auch zu spielen. Diese Kinder laufen Gefahr, zu „echten“ Straßenkindern zu werden.

    Man nennt sie „meninos na rua“, Kinder auf der Straße. Häufig wird für diese Kinder auch der Begriff der „arbeitenden Kinder“ angewandt.

    Typische Arbeiten dieser Kinder sind Autowäsche oder Süßigkeitenverkauf an der Ampel, Müll sammeln, Schuhe putzen oder Handlangertätigkeiten auf dem Markt.
    IMG Strassenkind waescht Auto

    Was bedeutet auf der Straße leben?

    Die Kinder und Jugendlichen sehen zu Hause (wenn man eine Bretterbude mit gestampftem Erdboden so nennen kann) irgendwann keine Zukunft mehr. Längst haben sie Freunde, die ganz auf der Straße leben. Ihr Leben erscheint einfacher. Sie müssen kein Geld abliefern, keiner setzt ihnen Grenzen, keiner beschwert sich.

    Doch schon bald zeigen sich die Schattenseiten des Straßenlebens. Nicht immer erbetteln oder erarbeiten sie sich genug zu essen, oft gehen sie hungrig schlafen.

    Die Kinder beginnen zu stehlen und früher oder später bietet ihnen jemand Geld oder Essen, wenn sie „mitkommen“. Der Weg in die Prostitution ist schleichend, doch irgendwann gehen ihn fast alle, Mädchen wie Jungen. Die Freier sind Brasilianer, aber auch ausländische Sextouristen, vor allem im Strandviertel Boa Viagem.

    Wenn es trotz allem nicht reicht, um satt zu werden, helfen Drogen. Schusterleim ist die Droge Nummer 1 auf der Straße. Er ist billig und leicht zu bekommen. Drei Portionen braucht man, um einen Tag lang high zu bleiben. Dass die Dämpfe ihre Lungen schädigen, ihre Nerven angreifen und Krebs erregen, wissen die Kinder nicht.

    Doch Leim ist nicht die einzige Droge. Manche Kinder nehmen Medikamente, um tagsüber besser zu schlafen und nachts nicht einzuschlafen, denn dann ist es gefährlicher. Andere rauchen Marihuana oder nehmen Kokain. Sie verdienen sich ihre Drogen oft als Kuriere für die Dealerbanden oder dealen selbst.

    So werden sie immer tiefer in Konflikte verwickelt, Konflikte zwischen Drogenbanden und in Konflikte mit dem Gesetz. Auf der Straße herrscht die Gewalt, vor allem nachts. Starssenkinder schlafen selten zweimal hintereinander an der gleichen Stelle.

    Geschäftsleute machen ihnen mit Hilfe ihrer Sicherheitsdienste klar, dass sie unerwünscht sind, wenn nötig mit Knüppeln oder gar Pistolen. Auch die Polizei ist oft nicht gerade zimperlich.

    Doch auch untereinander geht es alles andere als friedlich zu. Es gibt Hierarchien auf der Straße - Hierarchien, die ausgefochten werden müssen, innerhalb einer Gruppe oder gegenüber anderen. Manchmal wird nur mit Fäusten gekämpft, manchmal aber auch mit Waffen: Steine, Scherben, Holzlatten, bis hin zum Revolver.

    Auf der Straße wird man nicht alt. Wer nicht der Gewalt zum Opfer fällt, wird krank. Todesursache Nummer 1 ist die Lungenentzündung. Haut-, Darm- und Geschlechtskrankheiten sind häufig und wer auf den Strich geht, läuft ständig Gefahr, sich mit HIV oder Hepatitis zu infizieren.

    Doch aus diesem Kreislauf herauszukommen, ist alleine fast unmöglich. Daher brauchen diese Kinder unsere Hilfe!
    IMG Strassenkind alleine

    Warum leben diese Kinder auf der Straße?

    Brasiliens Nordosten ist sehr arm. Im Landesinneren liegt ein großes Trockengebiet, der Sertão und der schmale fruchtbare Streifen Land, auf dem in größerem Maße Landwirtschaft möglich ist, gehört zumeist Großgrundbesitzern, die nur zur Erntezeit Tagelöhner einstellen. Andere Arbeitsplätze gibt es kaum.

    So ziehen Jahr für Jahr Tausende von Menschen in der Hoffnung auf Arbeit vom Land in die Städte.

    In Städte wie Recife mit seinen offiziell 1,7 Millionen Einwohnern, die längst aus allen Nähten platzen.
    Süßigkeitenverkauf auf der Ampel

    Dort jedoch gibt es viel zu wenig Arbeit für alle und fast noch schlimmer, keinen Wohnraum. Ganze Großfamilien müssen in winzigen Hütten in den Favela genannten Slums auskommen.

    Da die Eltern nicht genug verdienen, müssen die Kinder mithelfen. Sie arbeiten als Schuhputzer oder Boten und helfen auf dem Markt oder stehen an der Ampel, wo sie bei rot Autoscheiben waschen und Süßigkeiten verkaufen. Zeit für die Schule bleibt da nicht.

    Stattdessen kommt es häufig vor, dass die Kinder, bringen sie nicht genug Geld nach Hause, Prügel beziehen. Die Familien zerfallen, häufig haben die Kinder einer Großfamilie verschiedene Väter.
    IMG Blechhütte in Favela in Recife - Brasilien
    IMG Schlafende Straßenkinder

    Was sind eigentlich Straßenkinder?

    Straßenkinder im engeren Sinn sind Kinder und Jugendliche, die den ganzen Tag auf der Straße leben und dort schlafen.

    Sie gehen fast nie in die Schule und überleben zumeist durch Betteln, kleinere Diebstähle und Prostitution. Die meisten nehmen Drogen.

    Diese Kinder heißen in Brasilien „meninos de rua“, Kinder der Straße.

    Im weiteren Sinne sind Straßenkinder Kinder und Jugendliche, die noch bei ihren Familien im Slum wohnen, aber den ganzen Tag auf der Straße verbringen, um dort zu arbeiten, zu betteln aber auch zu spielen. Diese Kinder laufen Gefahr, zu „echten“ Straßenkindern zu werden.

    Man nennt sie „meninos na rua“, Kinder auf der Straße. Häufig wird für diese Kinder auch der Begriff der „arbeitenden Kinder“ angewandt.

    Typische Arbeiten dieser Kinder sind Autowäsche oder Süßigkeitenverkauf an der Ampel, Müll sammeln, Schuhe putzen oder Handlangertätigkeiten auf dem Markt.
    IMG Strassenkind waescht Auto

    Was bedeutet auf der Straße leben?

    Die Kinder und Jugendlichen sehen zu Hause (wenn man eine Bretterbude mit gestampftem Erdboden so nennen kann) irgendwann keine Zukunft mehr. Längst haben sie Freunde, die ganz auf der Straße leben. Ihr Leben erscheint einfacher. Sie müssen kein Geld abliefern, keiner setzt ihnen Grenzen, keiner beschwert sich.

    Doch schon bald zeigen sich die Schattenseiten des Straßenlebens. Nicht immer erbetteln oder erarbeiten sie sich genug zu essen, oft gehen sie hungrig schlafen.

    Die Kinder beginnen zu stehlen und früher oder später bietet ihnen jemand Geld oder Essen, wenn sie „mitkommen“. Der Weg in die Prostitution ist schleichend, doch irgendwann gehen ihn fast alle, Mädchen wie Jungen. Die Freier sind Brasilianer, aber auch ausländische Sextouristen, vor allem im Strandviertel Boa Viagem.

    Wenn es trotz allem nicht reicht, um satt zu werden, helfen Drogen. Schusterleim ist die Droge Nummer 1 auf der Straße. Er ist billig und leicht zu bekommen. Drei Portionen braucht man, um einen Tag lang high zu bleiben. Dass die Dämpfe ihre Lungen schädigen, ihre Nerven angreifen und Krebs erregen, wissen die Kinder nicht.

    Doch Leim ist nicht die einzige Droge. Manche Kinder nehmen Medikamente, um tagsüber besser zu schlafen und nachts nicht einzuschlafen, denn dann ist es gefährlicher. Andere rauchen Marihuana oder nehmen Kokain. Sie verdienen sich ihre Drogen oft als Kuriere für die Dealerbanden oder dealen selbst.

    So werden sie immer tiefer in Konflikte verwickelt, Konflikte zwischen Drogenbanden und in Konflikte mit dem Gesetz. Auf der Straße herrscht die Gewalt, vor allem nachts. Starssenkinder schlafen selten zweimal hintereinander an der gleichen Stelle.

    Geschäftsleute machen ihnen mit Hilfe ihrer Sicherheitsdienste klar, dass sie unerwünscht sind, wenn nötig mit Knüppeln oder gar Pistolen. Auch die Polizei ist oft nicht gerade zimperlich.

    Doch auch untereinander geht es alles andere als friedlich zu. Es gibt Hierarchien auf der Straße - Hierarchien, die ausgefochten werden müssen, innerhalb einer Gruppe oder gegenüber anderen. Manchmal wird nur mit Fäusten gekämpft, manchmal aber auch mit Waffen: Steine, Scherben, Holzlatten, bis hin zum Revolver.

    Auf der Straße wird man nicht alt. Wer nicht der Gewalt zum Opfer fällt, wird krank. Todesursache Nummer 1 ist die Lungenentzündung. Haut-, Darm- und Geschlechtskrankheiten sind häufig und wer auf den Strich geht, läuft ständig Gefahr, sich mit HIV oder Hepatitis zu infizieren.

    Doch aus diesem Kreislauf herauszukommen, ist alleine fast unmöglich. Daher brauchen diese Kinder unsere Hilfe!
    IMG Strassenkind alleine

    Warum leben diese Kinder auf der Straße?

    Brasiliens Nordosten ist sehr arm. Im Landesinneren liegt ein großes Trockengebiet, der Sertão und der schmale fruchtbare Streifen Land, auf dem in größerem Maße Landwirtschaft möglich ist, gehört zumeist Großgrundbesitzern, die nur zur Erntezeit Tagelöhner einstellen. Andere Arbeitsplätze gibt es kaum.

    So ziehen Jahr für Jahr Tausende von Menschen in der Hoffnung auf Arbeit vom Land in die Städte.

    In Städte wie Recife mit seinen offiziell 1,7 Millionen Einwohnern, die längst aus allen Nähten platzen.
    Süßigkeitenverkauf auf der Ampel

    Dort jedoch gibt es viel zu wenig Arbeit für alle und fast noch schlimmer, keinen Wohnraum. Ganze Großfamilien müssen in winzigen Hütten in den Favela genannten Slums auskommen.

    Da die Eltern nicht genug verdienen, müssen die Kinder mithelfen. Sie arbeiten als Schuhputzer oder Boten und helfen auf dem Markt oder stehen an der Ampel, wo sie bei rot Autoscheiben waschen und Süßigkeiten verkaufen. Zeit für die Schule bleibt da nicht.

    Stattdessen kommt es häufig vor, dass die Kinder, bringen sie nicht genug Geld nach Hause, Prügel beziehen. Die Familien zerfallen, häufig haben die Kinder einer Großfamilie verschiedene Väter.
    IMG Blechhütte in Favela in Recife - Brasilien